Sein, der man ist

In Beziehungen zu Menschen habe ich herausgefunden,
dass es auf lange Zeit nicht hilft, so zu tun,
als wäre ich jemand, der ich nicht bin.
Es hilft nicht, ruhig und freundlich zu tun,
wenn ich eigentlich ärgerlich bin und Bedenken habe.
Es ist nicht hilfreich, so zu tun, als wüsste ich Antworten,
wenn ich sie nicht weiß.
Es hilft nicht, den liebevollen Menschen zu spielen,
wenn ich im Augenblick eigentlich feindlich gestimmt bin.
Es hilft nicht, so zu tun, als wäre ich voller Sicherheit,
wenn ich eigentlich ängstlich und unsicher bin.
Es hilft nicht, so zu tun, als sei ich gesund, wenn ich mich krank fühle.
Es ist für mich einfacher, mich als einen unvollständigen Menschen zu akzeptieren,
der keinesfalls zu jeder Zeit so handelt, wie er handeln möchte.
Manchen mag diese Entwicklung befremdlich erscheinen, mir ist sie wertvoll.
Denn: Wenn ich mich so akzeptiere, wie ich bin, dann ändere ich mich.

Carl R. Rogers

Zeitzeugen

Anselm Tietsch: Wir könnens ja nicht lassen

Am 21. September 2015 verstarb
Pfarrer i.R. Anselm Tietsch
im 100. Lebensjahr.
Seine Erlebnisse und Erfahrungen
aus sechs Jahrzehnten
können Sie hier nachlesen.

Biografie der Lotte Donski

Am 15. Februar 2011 verstarb
Lotte Donski aus Berlin
im Alter von 90 Jahren.
Was sie in neun Jahrzehnten
erlebte und erfuhr,
können Sie hier nachlesen.